28.7.2017 – Informationsveranstaltung „Tour d’Horizon“ mit Dr. Nicolaus Fest und Hans-Jörg Müller

„Drei Feuer, die die AfD löschen wird: soziale Instabilität, fehlende innere Sicherheit, kulturelle Instabilität“ so die Kernaussage von Dr. Nicolaus Fest

Aufham -Schon der Andrang versprach eine auf- und anregende Veranstaltung. 150 Interessierte drängten bereits am Eingang des Saales, um den bekannten Journalisten Dr. Fest, ehemals Chefredakteur bei großen Blättern des Springer Verlages und Hans-Jörg Müller, Bundestagsdirektkandidat der AfD und Vorsitzender des Mittelstandsforums zu hören und in einer folgenden Diskussion herauszufordern.

Dr. Fests Thesen: 1. Die soziale Sicherheit geht verloren! Die deutschen Sparer haben 260 Mrd. € verloren durch die Nullzinspolitik der EZB. Dies steht der Altersversorgung des Einzelnen nicht mehr zur Verfügung. Wertverlust und Geldabfluss in unproduktive Kanäle laufen ungebremst weiter. Für einen unbegleiteten minderjährigen Migranten werden pro Tag 175 – 190 € aufgewendet, ein Hartz-lV-Empfänger erhält nur einen Bruchteil dieser Leistungen in Form von Bargeld und Sachzuwendungen. Die Migrationskosten belaufen sich derzeit auf 40 – 50 Milliarden Euro pro Jahr mit steigender Tendenz. Das sind 15 % des Bundeshaushaltes, die von denen erbracht werden, die arbeiten, also von den Arbeitern, den Bauern und dem Mittelstand.

2. Die innere Sicherheit ist gefährdet! Eine funktionierende Sicherheit ist die wesentliche soziale Basisleistung des Staates. Dafür zahlt jeder Bezieher von Einkommen nicht wenig Steuern. Die Gegenleistung des Staates, die Sicherheitsgarantie für seine Bürger ist nicht mehr erfüllt. Jeder Bürger Deutschland kann fast täglich beobachten, dass Anschläge zunehmen, die Kriminalität exorbitant steigt, die Polarisierung der Gesellschaft stetig zunimmt. Viele Migranten hassen ihr Gastland und verachten es gleichzeitig. So etwas hat es in allen Varianten der Migrationsströme in der Vergangenheit noch nie gegeben! Die CIA prognostiziert bis zum Jahre 2025 einen Bürgerkrieg in Europa. Kostproben sehen wir in Frankreich und neuerlich auch bei uns wie zuletzt im brennenden Hamburg.

3. Die kulturelle Stabilität wird geschwächt! Deutschland droht ein „Kulturabbruch“. Hunderttausende Migranten ohne Basiskenntnisse haben noch nie in ihrem Leben ein Buch gelesen, dafür aber den Koran auswendig lernen müssen. Der Islam ist mittlerweile eine stärkere Bedrohung als der Kommunismus und der Nationalsozialismus, so Fest. Die Infiltration in alle unsere Lebensbereiche findet ungebremst statt. Schulkinder in Baden-Württemberg lernen islamische Gebetstexte, knien auf Gebetsteppichen, tragen Kopftücher und lernen, dass Allah der einzige und größte Gott sei! Soweit der Lernstoff in einem protestantischen Religionsunterricht!
Weitere Themen, insbesondere von Müller, zitierten aus der Demographiebilanz Deutschlands vom 1.2.2017, die eine Zuwanderung von 12 Millionen Migranten bis zum Jahre 2060 prophezeit. Als massives Problem, das uns demnächst droht, wurde der „Familiennachzug“ wohlweislich auf die Zeit nach der Wahl positioniert. Bei einem geschätzten Wert von 5 – 8 Nachzüglern je Migrant könnten das allein 10 – 16 Millionen Migranten in den nächsten zwei Jahren werden. Unabhängig davon läuft die Migration aus den Subsaharastaaten via Libyen nach Italien ungehindert weiter und es wird alles getan, um die EU-Staaten in ein unkontrolliertes Chaos zu stürzen.  https://www.youtube.com/watch?v=ZBVnksGS4mQ

Die äußerst lebhafte Diskussion, die von den Kreisverbandsvorsitzenden der AfD Traunstein, Dr. Hans Fellner, und Berchtesgadener Land, Roland Kapser, moderiert wurde, zog sich bis in die späten Abendstunden hin.

Die AfD Berchtesgadener Land wird bis zur Wahl am 24.09.2017 wöchentliche Infostände in verschiedenen Orten unseres Landkreises, jeweils Samstag vormittags organisieren. Eine weitere gemeinsame Wahlveranstaltung der Kreisverbände Traunstein und Berchtesgadener Land findet am 16.09.2017 in Traunstein statt.

 

2. August 2017|

14.7.2017 – Informationsveranstaltung mit Nicole Höchst zum Thema Bildungspolitik

(v.l.n.r.) Hans-Jörg Müller, Nicole Höchst, Roland Kapser

Bad Reichenhall – Zu Beginn ihres Vortrages im Gasthaus Schießstätte in Bad Reichenhall verwies Frau Höchst auf das Bestreben früherer Elterngenerationen, dass es ihren Kindern einmal besser als ihnen selbst gehen möge. Sie verstanden sich als Teil eines Kontinuums, in dem das Erbe zu bewahren und um eigene Leistungen anzureichern sei. Dass diese Einstellung heute im Schwinden begriffen sei, habe mit beigetragen zur negativen Entwicklung des Bildungssystems.

Das Bestreben, Unterschiede zwischen den Menschen zu leugnen, führe zur „Schule für alle“, deren Kennzeichen es ist, keinem mehr gerecht zu werden. Während das dreigliedrige Schulsystem unterschiedliche Begabungen fördere, frustriere die Integrative Gesamtschule in unterschiedlicher Weise. Die kognitiv Normal- und Hochbegabten könnten nicht mehr angemessen gefördert werden, da sich die Lehrkräfte um die Schwächeren kümmern müssten. Hinzu komme noch die neueste Forderung, im Rahmen der Inklusion z.B. auch Lernbehinderte in Schulklassen aufzunehmen, statt diese an Förderschulen optimal zu fördern. Auch der Anspruch junge Migranten, die oftmals funktionale Analphabeten und des Deutschen nicht mächtig seien, „neu-zu-verheimaten“ trage zur Niveauabsenkung bei. Eine Schule, die so arbeite, veruntreue die Lebenszeit der ihr Anvertrauten.
Die sogenannte Kompetenzorientierung zu Lasten von gefestigtem Wissen führe ebenfalls zur Leistungsminderung. Das Schreiben nach Gehör, ohne Schreibweisen einzuüben, die Vernachlässigung der Schreibschrift, Antworten nur noch anzukreuzen, ohne sie selbst formulieren zu müssen, der Verzicht auf das Kopfrechnen – all dies kennzeichne den Abwärtstrend des Bildungsniveaus.

Ideologisch werde die Schule auch immer stärker im Sinne der 68er gelenkt. Anstatt dass die Schule ihrer politischen Neutralitätsverpflichtung genüge, kämpfe sie gegen Rechts, attestiere sich, Courage zu haben und gegen Rassismus zu sein, während der Linksterrorismus kein Problem zu sein scheine.
Zur Erwachsenenbildung merkte Frau Höchst an, dass der Bologna-Prozess weder zur Angleichung der Abschlüsse in Europa, noch zur Hebung der Bildung beigetragen habe. Sie forderte eine Rückkehr zum Diplom, Magister und Staatsexamen. Die Hochschulen müssten autonom sein und nicht aufgrund politischer Vorlieben finanziell gefördert werden. So gebe es in Deutschland etwa 130 Genderprofessuren, aber nur noch ein paar für Atomphysik.
Nach Abschluss ihres Vortrages bestätigten die zahlreichen Anwesenden mit ihren Erfahrungen mit und im Bildungssystem die Aussagen der Referentin.

2. August 2017|