30.01.2019 – Stammtisch des Ortsverbandes „Rupertiwinkel Nord“

Der Ortsverband „Rupertiwinkel Nord“ lud am 30. Januar zum ersten Stammtisch des Jahres 2019 ein. Der Vorsitzende Karl Halbritter begrüßte die Anwesenden des bis auf den letzten Platz besetzten Raumes und setzte in einer gut halbstündigen freien Rede die Stichpunkte für die anschließende Diskussion der Mitglieder und Gäste.
Halbritter las zuerst aus einer im Internet aufgetauchten Kampfansage linker Gruppierungen gegen Mitglieder und Mandatsträger der AfD vor. Dezidiert würden dort Anweisungen verbreitet, um auf Parteiveranstaltungen Anschläge auf prominente AfD-Vertreter auszuüben. Aber „auch unbekannte AfD-Kandidaten sind bewegliche Ziele“, hieße es dort.

Kurz ging Halbritter auf die Aktivitäten des Verfassungsschutzes ein. Seine Agenda scheine sich nach dem Rücktritt von Hans-Georg Maaßen mehr nach den Wünschen der Bundesregierung zu richten und greife in den Wahlkampf ein. An die Mitglieder und Sympathisanten richtete er die Mahnung, Facebook-Botschaften nicht ungeprüft weiterzuleiten. Weder in der gedruckten Presse, noch in den Online-Medien könne man sich darauf verlassen, dass dort alle Aussagen kritisch überprüft und daher wahr seien.
In Erinnerung rief Halbritter die Berichte über die Zahlungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Freilassing. Die dortige ehemalige Möbelhalle werde mit 100.000 € monatlich angemietet, der Wachdienst koste weitere 200.000 € monatlich. Das BAMF habe 730.000 € für den Brandschutz übernommen, obwohl gar kein Mietvertrag bestehe und es sich bei den dort betreuten Flüchtlingen nur um im Durchschnitt 200 Menschen handele. Das seien Gelder, die vom Steuerzahler aufzubringen seien, betonte er.
Zu den Ausstiegsszenarien der Braunkohlekommission merkte Halbritter an, dass die NASA Eiszuwachs in der Antarktis nachgewiesen habe. Auch diese Kältewelle in den USA entspreche nicht den Vorhersagen der Klima-Alarmisten. Eine gesicherte Stromversorgung durch Sonne und Wind sei nicht gegeben.

In der anschließenden Diskussion wurde auch der ungerechtfertigte Angriff von Frau Knobloch im Bayerischen Landtag auf die AfD thematisiert. Der Politologe Wolffsohn hatte zu den Antisemitismus-Vorwürfen gegen die AfD in einem Interview mit dem Deutschlandfunk angemerkt: „Was machen Sie mit der Tatsache, dass die Bundestagsfraktion der AfD ebenfalls in der vorigen Woche als einzige Partei im Bundestag ohne Wenn und Aber sozusagen die amtsjüdische Position bezüglich des Nahostkonflikts vertreten haben, nämlich die Gründung eines Palästinenserstaats abzulehnen. Begründung, ich zitiere wörtlich: „Wegen unserer israelischen Freunde“. Dementsprechend löste der Besuch Henryk M. Broders in der Bundestagsfraktion der AfD allseits Zustimmung aus.
Nach vielen Einzelgesprächen endete der dreistündige Stammtisch, der alle vier Wochen am letzten Mittwoch im Monat stattfinden soll.

10. Februar 2019|